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Feb
07

Aluminium-Schraubverschlüsse mit guten Recyclingwerten

Recyclingrate für Alu-Schraubverschlüsse liegt in Deutschland bei 80 Prozent und europaweit im Durchschnitt bei 40 Prozent

– Trotz Ihrer geringen Größe werden Aluminiumverschlüsse mit anderen Verpackungen gesammelt und recycelt – entweder separat oder zusammen mit dem Altglas
– Aluminium-Recycling benötigt bis zu 95% weniger Energie als die Primär-herstellung

Aluminium-Schraubverschlüsse mit guten Recyclingwerten

Düsseldorf, 07. Februar 2013. Aluminium kann ohne Qualitätseinbußen immer wieder recycelt werden. Dies gilt auch für Schraubverschlüsse aus Aluminium, die für Wein, Spirituosen, Wasser oder Olivenöl genutzt werden. Europaweit werden heute bereits durchschnittlich 40 Prozent der Aluminium-Schraubverschlüsse recycelt.
Von Vorteil erweist sich dabei, dass Aluminium-Schraubverschlüsse sowohl über Verpackungssammelsysteme als auch zusammen mit dem Altglas gesammelt werden können. Aus beiden Stoffströmen lässt sich das Aluminium heraussortieren und als Material zurückgewinnen. Die Sammel- und Verwertungssysteme in Europa sind dabei sehr unterschiedlich und hängen stark von der jeweiligen nationalen Gesetzgebung ab. In Abhängigkeit der Sammel- und Sortierinfrastruktur unterscheiden sich die nationalen Recyclingraten von Aluminium-Schraubverschlüssen und reichen von über 80 Prozent in Deutschland zu 40 bis 50 Prozent in Ländern wie Großbritannien und Italien. Aber auch Länder mit geringeren Marktanteilen verwerten bereits 20 bis 30 Prozent aller Schraub-verschlüsse aus Aluminium.
„Damit zeigt sich einmal mehr, dass Aluminium ein Material mit hoher Funktionalität im Produktschutz beeindruckenden Recycling- und Nachhaltigkeitsmerkmalen ist. Aluminium kann unendlich oft recycelt werden. Im Recyclingprozess werden bis zu 95 Prozent der Energie mit den entsprechenden Treibhausgasemissionen eingespart, die zur Produktion von Primäraluminium benötigt wird,“ erklärt Stefan Glimm, EAFA Executive Director.
„Mit jeder weiteren Verbesserung der Recyclingrate wird die Verschlussform für Hersteller und Abfüller auch aus ökologischer Sicht immer attraktiver“, erläutert Stefan Glimm die zunehmend bessere Positionierung der Aluminium-Schraubverschlüsse in der Nachhaltigkeitsdebatte.
Soweit Aluminium-Schraubverschlüsse über Verpackungssammelsysteme zurück in den Wertstoffkreislauf gelangen, werden sie trotz Ihrer geringen Größe durch elektromagnetische Verfahren von anderen Packmitteln getrennt. Die Aluminium-Schraubverschlüsse im Altglas werden schon aus prozesstechnischen Gründen vor dem Einschmelzen des Altglases mit ähnlichen Verfahren aussortiert. Der Wert des Aluminiums trägt bei beiden Stoffströmen zur Wirtschaftlichkeit des Recyclingprozesses bei. Aus dem so getrennten und zurückgewonnenen Aluminium können dann später wertvolle Aluminiumprodukte hergestellt werden.
Die Recyclingraten wurden auf Basis veröffentlichter Aluminium-Recyclingraten in den einzelnen Ländern und Verbrauchsangaben für die Länder ermittelt, die überwiegend aus von der EAFA bei Mitgliedsfirmen erhobenen Daten beruhen. Sie spiegeln wieder, dass sowohl der Konsum wie auch die Recyclingraten in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich ausgeprägt sind.
Mit der Ende 2012 gestarteten europäischen Informationskampagne „Aluminium Closures – Turn 360“, die über die vielfältigen Vorteile der modernen Verschlussform aus Aluminium informiert, erfahren Entscheidungsträger aus der Industrie beispielsweise Wissenswertes hinsichtlich ressourceneffizienter Nachhaltigkeits- und Recyclingaspekte von Aluminium-Schraubverschlüssen.

Weitere Informationen:
Guido Aufdemkamp
EAFA Director Communication

Über „Aluminium Closures – Turn 360“:
„Aluminium Closures – Turn 360“ ist eine Informationskampagne von Europas führenden Herstellern von Aluminiumverschlüssen unter dem Dach der European Aluminium Foil Association (EAFA) in Zusammenarbeit mit den Herstellern von Aluminiumbändern für Schraubverschlüssen. Die EAFA Mitglieder repräsentieren mehr als 80% der weltweiten Herstellung von Aluminium-Drehverschlüssen für Weinflaschen.

Über die EAFA:
Die European Aluminium Foil Association e.V. (EAFA) ist die internationale Organisation der Hersteller von Folienwalzprodukten, Haushaltsfolien und Schraubverschlüssen aus Aluminium sowie von Alufolien-behältern und jeder Art flexibler Verpackungen. Die mehr als 100 Mitgliedsunternehmen sind in West-, Zentral- und Osteuropa beheimatet. Obwohl erst 1974 gegründet, sind die Wurzeln der EAFA bis in die 1920er Jahre zurückzuverfolgen.

Die European Aluminium Foil Association e.V. (EAFA) ist die internationale Organisation der Hersteller von Folienwalzprodukten, Haushaltsfolien und Schraubverschlüssen aus Aluminium sowie von Alufolien-behältern und jeder Art flexibler Verpackungen. Die mehr als 100 Mitgliedsunternehmen sind in West-, Zentral- und Osteuropa beheimatet. Obwohl erst 1974 gegründet, sind die Wurzeln der EAFA bis in die 1920er Jahre zurückzuverfolgen.

Kontakt:
European Aluminium Foil Association e.V. (EAFA)
Guido Aufdemkamp
Am Bonneshof 5
40474 Düsseldorf
02114796168
enquiries@alufoil.org
http://www.alufoil.org

Pressekontakt:
Jeschenko MedienAgentur Köln GmbH
Marco Schürmanns
Eugen-Langen-Str. 25
50968 Köln
0221-3099-147
m.schuermanns@jeschenko.de
http://www.jeschenko.de

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