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Apr
13

Datenlücken beim Energiemanagement vermeiden!

Wo „Smart Metering“ an seine Grenzen stößt

Datenlücken beim Energiemanagement vermeiden!

Foto: Fotolia

sup.- Gibt es am Firmenstandort unentdeckte Stromfresser oder Wärmeverluste? Die Identifizierung von akuten Einspar-Potenzialen ist der beste Einstieg in das Energiemanagement eines Unternehmens. Eine wichtige Voraussetzung dafür sind lückenlos erfasste und dokumentierte Daten. Das energetische Verhalten der Betriebsgebäude, die Verbrauchsmengen und -zeiten sowie die Effizienzwerte der Wärme-, Klima- und Lüftungstechnik gehören längst zu den maßgeblichen Kennzahlen einer Geschäftsbilanz. „Smart Metering Systems“, also intelligente Messsysteme zum Erfassen, Speichern und Übermitteln von Verbrauchsdaten, bekommen deshalb eine immer größere Bedeutung. Sie schaffen beispielsweise Spielräume zur Senkung des Strombedarfs, indem Energieerzeugung und -versorgung innerhalb eines Kommunikationsnetzes bedarfsgerecht ausbalanciert werden. Auch die Transparenz von Gas-, Wasser- und Wärmeverbräuchen lässt sich auf diese Weise optimieren. Ein zentraler Abgleich der von den verschiedenen Zählern erfassten Werte ist ohne Zeitverlust möglich und dient als Grundlage für energetische Maßnahmen.

Allerdings stößt auch modernstes Smart Metering an seine Grenzen, wenn die firmeneigenen Zählersysteme keinen Zugriff auf bestimmte Werte haben. Das ist z. B. dann der Fall, wenn die Lieferung von Energie nicht über ein Leitungsnetz erfolgt, sondern per Tankwagen-Transport. Die Menge z. B. an Heizöl oder Flüssiggas, mit der die Tanks für die Wärmeversorgung der Betriebsgebäude befüllt werden, wird in der Regel über die Zähleranlagen am Lieferfahrzeug erfasst. Ob das gelieferte Brennstoffvolumen tatsächlich der Abrechnung entspricht oder ob möglicherweise fehlerhafte bzw. ungeeichte Zähler die Messung beeinflussen, bleibt offen. Selbst größere gewerbliche Kunden mit erheblichen Abnahmemengen müssen bei der Bewertung der Lieferdaten auf die Zuverlässigkeit ihres Energiehändlers vertrauen.

Spätestens dann, wenn die Brennstoff-Lieferungen als Verbrauchskennzahlen beim betrieblichen Energiemanagement berücksichtigt werden, sollte dieses Vertrauen durch geeignete Kontrollmaßnahmen abgesichert werden. Dafür bietet sich das RAL-Gütezeichen Energiehandel als Qualitätsprädikat für Lieferanten an. Um diese Auszeichnung führen zu dürfen, müssen sich die Händler wesentlich strengeren Kontrollen unterziehen als es das Gesetz verlangt (Details zum Prüfverfahren unter www.guetezeichen-energiehandel.de). Die Einhaltung aller Eichvorschriften, Produktgüte-Normen und Sicherheitsstandards, die Funktionsfähigkeit der Zähleranlagen sowie die Zuverlässigkeit der Abrechnungen werden dabei von neutralen Sachverständigen begutachtet. Die unangekündigten Prüftermine gewährleisten einen realistischen Seriositäts-Check der Energiehändler. Aus Datenlücken werden auf diese Weise belastbare Werte.

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