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Sep
13

Fünf Jugendliche auf der Spur der Wölfe

WWF Jugend startet Aktion „Wolfsretter“.
Fünf Jugendliche auf der Spur der Wölfe

Das Jugendprogramm der Umweltschutzorganisation WWF hat seine Aktion „Wolfsretter“ gestartet. Seit dem Wochenende befinden sich fünf Teenager in der deutschen Wolfsregion Lausitz auf der Spur von Canis lupus. Ziel der Aktion sei es, so der WWF, Vorurteile über den angeblich „bösen Wolf“ abzubauen. Die fünf Teenager Kristina, Julius, Alice, Ines und Helen werden über eine Woche lang in der Lausitz unterwegs sein und live aus dem Land der Wölfe berichten. Unter www.wwf-jugend.de/wolfsretter können Interessierte die Aktion über Blogbeiträge, Fotos und Video-Clips verfolgen.

Die Jugendlichen werden in den kommenden Tagen nach Wolfslosungen suchen und diese im Naturkundemuseum Senckenberg in Görlitz auswerten. Ziel ist es außerdem, einen Wolf „vor die Linse“ zu bekommen. Daher wurden von den fünf Wolfsrettern Fotofallen im Wald angebracht. Beide Vorgehensweisen sind entscheidende Instrumente beim wissenschaftlichen Monitoring von Wolfs-Beständen. Außerdem steht der Besuch bei einem Schäfer auf dem Programm, der seine Herde durch einen speziell ausgebildeten „Herdenschutzhund“ vor Übergriffen schützt.

Gemeinsam mit Fährtenleser Jörg Ulbrich begeben sich die Jugendlichen auch im wörtlichen Sinn auf „die Spuren der Wölfe“. Wolfsspuren sind für das ungeübte Auge schwer erkennbar, da sie denen von Hunden ähneln. Außerdem kommt es auf den Untergrund, das Wetter und unzählige andere Faktoren an, ob man die Spur richtig lesen kann.

Hintergrund
Die meisten Wölfe in Deutschland gibt es in der sächsischen Lausitz, wo inzwischen sechs Wolfsfamilien leben. Doch auch andere Bundesländer wie Brandenburg, Bayern, Niedersachsen und Hessen sind wieder „Wolfsländer“. Der WWF arbeitet seit einigen Jahren an Projekten zur Rückkehr der Wölfe in verschiedenen europäischen Ländern und entwickelt Maßnahmen mit Behörden und anderen Organisationen für die Art. Da sich die Tiere nicht an geographische Ländergrenzen halten, etablierte der WWF 1995 ein europäisches Netzwerk von Wissenschaftlern und Experten zum systematischen Austausch von Erfahrungen.

Weitere Informationen: Roland Gramling, Pressestelle, WWF Deutschland, 030/311 777 425

Der World Wide Fund For Nature ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Er wurde 1961 gegründet, in Deutschland 1963. Der WWF ist in mehr als 100 Ländern aktiv und wird von über fünf Millionen Förderern unterstützt.

Der WWF setzt auf die Kraft der Argumente im Dialog mit allen gesellschaftlichen Gruppen. Mit Hartnäckigkeit und Konfliktbereitschaft, aber auch mit dem Willen zur Kooperation gegenüber Regierungen, Behörden und Unternehmen verfolgt der WWF seine Ziele und legt dabei neueste wissenschaftliche Kenntnisse zugrunde

Der WWF will der weltweiten Naturzerstörung Einhalt gebieten und eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur in Harmonie leben. Deshalb müssen wir gemeinsam
– die biologische Vielfalt der Erde bewahren,
– erneuerbare Ressourcen naturverträglich nutzen
– die Umweltverschmutzung verringern und verschwenderischen Konsum eindämmen.

WWF Deutschland
Roland Gramling
Reinhardtstr. 14
10117 Berlin
roland.gramling@wwf.de
030/311 777 425
http://www.wwf.de

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