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Dez
19

Wechselstimmung bei Energiepreisen: alternative Anbieter profitieren

Bundesnetzagentur: Viele Haushalte noch beim teuren Grundversorger – FlexStrom: Kunden derzeit sehr preissensibel

(ddp direct) Offenbar ist derzeit so viel Bewegung auf dem Strom- und Gasmarkt wie nie zuvor. Der unabhängige Versorger FlexStrom meldet: die hohen Preiserhöhungen bringen zunehmend mehr Kunden zum Wechseln. Insbesondere die recht teuren Grundversorgungstarife verlieren an Bedeutung, weil Kunden sich für alternative Angebote entscheiden. Nach dem Marktbericht der Bundesnetzagentur ist der Großteil der privaten Strom- und Gaskunden immer noch beim Grundversorger.

Wer sich als Verbraucher nicht aktiv um preisgünstige Tarife bemüht, bezieht Strom und Gas in der Regel zum Grundversorgungstarif. Und bezahlt damit oft mehr als nötig: Die Grundversorgung stellt nach wie vor die teuerste Versorgungsart dar, heißt es dazu im aktuellen Monitoringbericht der Bundesnetzagentur. Dennoch wird die große Mehrheit der Kunden immer noch vom Grundversorger beliefert. Laut Bundesnetzagentur waren im letzten Jahr rund 83 Prozent, bei Gas sogar über 90 Prozent aller Haushalte beim Grundversorger. Doch: immer mehr Kunden wechseln ihren Lieferanten. Im vergangenen Jahr waren es so viele wie nie zuvor.

Und auch die aktuelle Preisentwicklung wirkt sich auf die Wechselbereitschaft aus: Unabhängige Versorger erleben, wie der Markt in Gang kommt. Die Kunden sind zu Recht sehr preissensibel und suchen verstärkt nach günstigen Alternativen zum Grundversorgungstarif, sagt FlexStrom Gründer Robert Mundt im Interview. Der unabhängige Anbieter FlexStrom existiert seit 2003 und hat sich als einer der größten unabhängigen Anbieter auf dem Markt etabliert. Seit 2009 schreibt das Unternehmen kontinuierlich steigende Gewinne.

Zum 1. Januar 2013 haben sehr viele Versorger Preiserhöhungen angekündigt, für Millionen Verbraucher wird es nächstes Jahr also teurer. Grund dafür sind im Wesentlichen die deutlich erhöhten Abgaben, zum Beispiel für die Ökostrom-Umlage, die um 47 Prozent steigt. Andere Umlagen steigen sogar auf mehr als das Doppelte. Strom wird so im Bundesdurchschnitt deutlich teurer, eine Familie mit 4.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch muss allein für die Abgaben mit Mehrausgaben von über 80 Euro rechnen.

Verbraucher können sich aber gegen diese Kostensteigerungen wehren, sagt FlexStrom Gründer Mundt. Durch einen Wechsel aus dem Grundversorgungstarif lässt sich deutlich sparen.

Der von der Bundesnetzagentur festgestellte bisherige Wechselrekord aus 2011 könnte so dieses Jahr erneut übertroffen werden.

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Kontakt:
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Dirk Hempel
Reichpietschufer 86-90
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