Energiewende nicht auf dem Rücken der Verbraucher: Eigenversorgung mit Solarstrom

DEGER auf der Clean Energy Building 2014 in Stuttgart: Große Lösungen bedienen vor allem die Interessen der großen Konzerne

Energiewende nicht auf dem Rücken der Verbraucher: Eigenversorgung mit Solarstrom

Weltmarktführer für solare Nachführung mit mehr als 50.000 Systemen: DEGER

Horb a.N./Stuttgart, 06. März 2014. Die Energiewende muss nicht annähernd so teuer sein, wie Politik, Lobbyisten und Energieversorger die Verbraucher glauben machen wollen. Der Schlüssel für die schnelle Verbreitung grüner Energie liegt vielmehr in der dezentralen Erzeugung von Solarstrom zum Eigenverbrauch. Darauf weist DEGER, Weltmarktführer für solare Nachführung, aus gegebenem Anlass hin.

Die Energiewende droht zwischen Politik und Großindustrie zerrieben zu werden. Ein besonderes Ärgernis ist die sogenannte EEG-Umlage und der politisch geprägte Umgang mit ihr. Sie macht den Strom für Privatverbraucher und mittelständische Unternehmen immer teurer, während er an den Strombörsen vor allem wegen des eingespeisten Solarstroms billiger wird.

Dass die subventionierte Netzeinspeisung gar nicht im großen Stil erforderlich wäre, wird von Politikern und Interessenvertretern offenbar nicht zur Kenntnis genommen – oder bewusst verschwiegen. Würde die Energiewende für die Masse der privaten und mittelgroßen gewerblichen Verbraucher vorrangig über dezentrale Solaranlagen zur Eigenversorgung dieser Verbraucher umgesetzt, würde weder in Strom in großen Mengen eingespeist, noch müssten die Netze im bislang angepeilten Maße für Unsummen ausgebaut werden.

Der Bock als Gärtner

Das allerdings ist weder im Interesse der Betreiber von Höchstspannungsleitungen, noch der großen Energieversorger. Deren Geschäftsmodell nämlich besteht im Wesentlichen darin, riesige Strommengen von A nach B zu befördern, beziehungsweise an ihre Kunden – Privatpersonen, mittelständische Betriebe und Industrieunternehmen – zu verkaufen. Solarpionier Artur Deger, Gründer und Geschäftsführer von DEGER: “Wer die Energiewende und die Entwicklung der Strompreise vor allem den großen Playern überlässt, macht den Bock zum Gärtner.”

Dass die dezentrale Produktion von Solarstrom funktioniert, ist allein schon anhand der vielen Fotovoltaik-Anlagen zu sehen, die auf deutschen Dächern installiert sind oder in kleineren Solarparks stehen. Den dort gewonnenen Strom in die öffentlichen Netze einzuspeisen anstatt ihn direkt zu nutzen, ist eine Fehlentwicklung, die nach Ansicht von Artur Deger dringend korrigiert werden sollte.

Da eine solche Korrektur von der Politik nicht vorgenommen wird, greifen immer mehr Bürger, mittelständische Unternehmen und Kommunen zur Selbsthilfe: Sie betreiben oder planen eigene Solaranlagen oder kleinere Solarparks mit dem erklärten Ziel, sich selbst oder ihre Bürger mit grünem Strom zu versorgen – ohne Umweg über die öffentlichen Netze.

Allerdings: Wer sich von der öffentlichen Versorgung und den ständig steigenden Strompreisen abkoppeln will, muss dafür sorgen, dass er auch dann auf seine selbst produzierte Energie zurückgreifen kann, wenn die Sonne nicht scheint. Er braucht also effiziente Stromspeicher. Ein Problem, das inzwischen gelöst ist.

Die Lösung: nachgeführte Solaranlagen plus Stromspeicher

Die Komplettlösung von DEGER zur Eigenversorgung kombiniert leistungsfähige Solarmodule, MLD-Nachführtechnologie (MLD steht für Maximum Light Detection) und ein MSS-Akkusystem inklusive Batteriemanagement (MSS = Maximum Solarpower Storage).
Ertrags- und Verbrauchsmessungen zeigen: Mit nur 22 Quadratmetern nachgeführter Solarmodulfläche deckt die Referenzanlage von DEGER den Eigenbedarf von Haus, Büro und zwei Elektrofahrzeugen zu rund 115 Prozent ab. Das Batteriemanagement sorgt dafür, dass die Batteriespeicher immer zu mindestens 50 Prozent gefüllt sind. Damit ist die Energieversorgung auch dann gesichert, wenn die Solarmodule keine Energie liefern – bei Nacht etwa oder lang anhaltenden Schlechtwetterperioden – und zugleich die öffentliche Stromversorgung ausfällt.

Überschüssige Energie, die weder direkt verbraucht noch gespeichert wird, weil die Batterien voll sind, wird von einem Überschussmanager ebenfalls dem Haushalt zugeführt – zum Beispiel in die Brauchwasser- oder Heizungsanlage.

Die voll funktionsfähige Komplettlösung kostet inklusive Installation rund 25.000 Euro. Auf dieser Basis können die Nutzer ihren Strompreis für die nächsten 25 Jahre auf das jetzige Niveau festschreiben, machen sich unabhängig von den Energieversorgern und sparen mit jeder Erhöhung der Strompreise mehr Geld. Nicht zu vergessen: Auch die Erhöhung der EEG-Umlage kann den Verbraucher kalt lassen, der keinen oder nur sehr wenig Strom aus dem öffentlichen Netz bezieht.

Die Zukunft gehört den intelligenten Netzen

Mit solchen Lösungen lässt sich umweltfreundliche Energie nicht nur gewinnen, sondern auch direkt dem Verbraucher zuführen. Und für Zeiten ohne Sonneneinstrahlung speichern. Dass dies, sollte es in größerem Umfang von Bürgern, Unternehmen und Kommunen realisiert werden, nicht im Interesse der großen Mitspieler auf dem Energiemarkt ist, liegt auf der Hand. Denn es entzieht ihnen Kundschaft und Umsatz.

Artur Deger: “Die Zukunft gehört nicht immer größeren, sondern intelligenten Netzen, deren Funktion auf eher dezentrale Strukturen ausgerichtet ist. Diese dezentralen Strukturen haben wir längst, schließlich ist in Deutschland jeder Haushalt und jedes Unternehmen ans Stromnetz angeschlossen.”

Jetzt müsste es nach Einschätzung des DEGER-Chefs vorrangig darum gehen, die Netze per Software in die Lage zu versetzen, die gegebenenfalls überschüssige Energie aus dezentraler Produktion aufzunehmen und intelligent an Verbraucher in der Nähe zu verteilen, die aktuell Bedarf haben. Nachbarschaftshilfe in Sachen Solarstrom sozusagen.

“Die Energiewende erfordert auch ein strukturelles Umdenken. Wir brauchen eine Stärkung der dezentralen Strukturen. Statt riesige Trassen zu bauen, die Strom beispielsweise aus Windparks an der Nordsee nach Süddeutschland transportieren und letztlich vom Verbraucher bezahlt werden müssen, wäre es aus unserer Sicht angebracht, die Netze stärker in Richtung mehr Intelligenz zu entwickeln. Damit ließe sich die Energiewende nicht auf dem Rücken der Verbraucher umsetzen, sondern im Einklang mit ihnen.”

DEGER auf der
Clean Energy Building (CEB)
Landesmesse Stuttgart
06. bis 08. März 2014
Halle 4, Stand 4J06

Hinweis für die Redaktion:
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Über DEGER (www.DEGER.biz):
DEGER ist der weltweit führende Hersteller für solare Nachführsysteme mit mehr als 50.000 installierten Systemen in 51 Ländern. Die von Artur Deger entwickelte, patentierte “Maximum Light Detection”- oder MLD-Technologie richtet die Solarmodule immer am energiereichsten Punkt am Himmel aus. So liefern MLD-geführte Solaranlagen den ganzen Tag über gleichmäßig hohe Erträge und erzielen durchschnittlich 45 Prozent mehr Ertrag als starr installierte Systeme.

Auf dieser Technologie basiert die neue MSS-Komplettlösung (MSS = Maximum Solarpower Storage) von DEGER. Sie verbindet die nachgeführten Solarmodule mit leistungsfähigen Stromspeichern und einem Batterie-Management. Damit produzieren Privatverbraucher, mittelständische Unternehmen und Kommunen ihre eigene Solarenergie und koppeln sich von steigenden Strompreisen ab. Der Anschluss ans öffentliche Stromnetz dient nur noch als Absicherung und für die wenigen Zeiten, in denen der selbst produzierte Strom nicht ausreicht.

Auf das Wetter ist nicht immer Verlass. Auf ein intelligentes Steuerungssystem von DEGER schon.

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