Stadtwerke Greven beliefern Landwirte bundesweit mit Strom

David zeigt den Goliaths, wie es geht.

“Die machen wirklich einen guten Job”, lobt Norbert Binger von LandEnergie die Mitarbeiter der Stadtwerke Greven. Seit Anfang des Jahres beliefern diese erstmals 100 Kunden der LandEnergie mit Strom.

Die Umstellung hat reibungslos geklappt, und nun haben die Stadtwerke Greven gute Chancen, in den nächsten Jahren weitere Landwirte bundesweit mit Strom beliefern zu dürfen. Denn “LandEnergie”, erklärt Binger, “ist daran interessiert, langfristig partnerschaftlich mit preisgünstigen und servicestarken Energieversorgern zusammenzuarbeiten. Und die Grevener haben bewiesen, dass sie das Geschäft wirklich verstehen”, so Binger weiter.
Mit rund 193.000 Mitgliedern sind die Maschinenringe in Deutschland eine der größten Organisationen in der Landwirtschaft. Über die Stromhandelsmarke LandEnergie können die Mitglieder seit 1999 auch preisgünstig Strom beziehen.

Da die Stadtwerke Greven bereits über tausend Landwirte in Nordwestdeutschland erfolgreich mit Strom beliefern, lag es nahe, sich auch an dieser Ausschreibung zu beteiligen. Mit gerade einmal 16.000 Haushaltskunden waren die Grevener mit Abstand das kleinste Unternehmen im Bieterfeld. “Große Chancen haben wir uns am Anfang nicht ausgerechnet”, schmunzelt Vertriebsleiter Stephan Theilen. Umso mehr freute sich das kleine Vertriebsteam, als es doch eine Chance bekam.

Norbert Binger gibt offen zu, dass er zuerst durchaus Sorgen hatte, der neue Lieferant könnte sich übernehmen. Immerhin sind die Anforderungen doch recht hoch. Der Energiedienstleister muss Abrechnungen mit Ein- und Zweitarifzählern handhaben, unterschiedliche, teilweise von den Standards abweichende Konzessionsabgaben berücksichtigen und sich mit den Besonderheiten der Stromsteuerermäßigung in der Landwirtschaft auskennen. Inzwischen sieht Binger mehr Vorteile als Risiken. “Bei kleinen Versorgern gibt es nicht zahlreiche Abteilungen, die mitreden wollen. Die Teams sind klein und effizient. Entscheidungen werden schnell getroffen, und es gibt persönliche, kompetente Ansprechpartner mit Handlungsspielräumen. Alles nicht selbstverständlich bei großen Unternehmen.” Vertriebsleiter Theilen betont, dass dieses Geschäft nicht aus Erträgen in Greven subventioniert wird. “Dass wir mit unseren in Greven üblichen Preisen deutschlandweit tätige Energieversorger schlagen können, darauf”, so Theilen, “sind wir besonders stolz.”

Hintergrund:

– 263 lokale überwiegend auf Landkreisebene organisierte Maschinenringe gibt es in Deutschland. Diese vermitteln für Landwirte Maschinen und stellen Betriebshelfer.

– Die 263 lokalen Maschinenringe sind im Bundesverband Maschinenringe e.V. zusammengeschlossen.

– Insgesamt rund 193.000 Landwirte in Deutschland sind Mitglied eines Maschinenrings.

– Über die Energiemarke LandEnergie können Mitglieder der Organisation seit 1999 Strom und andere Leistungen und Produkte rund um das Thema Energie beziehen.

Mehr: http://stadtwerke-greven.de
Die Stadtwerke Greven GmbH liefern als lokaler Energieversorger in Greven und Umgebung seit über 100 Jahren zuverlässig Strom, Gas, Wasser und Wärme. Neben den Unternehmenszielen Preiswürdigkeit, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit gehört auch der Umweltschutz zum Kern des unternehmerischen Handelns. Durch die konsequente Umsetzung der drei Aspekte Ökologie vor Ort, persönlicher Service und faire Preise wurden die Stadtwerke Greven 2011 zum dritten Mal wieder als Top-Lokalversorger ausgezeichnet. Seit 1998 hält die Thüga AG einen Anteil von 24,5 % an den Stadtwerken Greven GmbH. Aufgrund der Einbindung in die Thüga-Gruppe, das deutschlandweit größte Netzwerk kommunaler Energieversorger, profitieren die Stadtwerke von dem starken Verbund und der Kooperation der einzelnen Unternehmen untereinander und sichern so Wettbewerbsstärke und Zukunftsfähigkeit.
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